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Herbsttagung zum Thema: Freundschaft - Vom 10.-12.11.17 in Haus Friede, Hattingen


VERTRAUEN – TROST - HÖREN und FREUDE stellten die Kinder pantomimisch im Abschlussgottesdienst

den insgesamt 125 erwachsenen und jugendlichen Teilnehmern der Herbsttagung vor.

Diese Grundlagen einer guten Freundschaft hatten die Kinder in der Begegnungen zwischen Petrus und Jesus entdeckt. Das liebevoll und abwechslungsreich gestaltete Kinderprogramm fand parallel zu den spritzigen Angeboten für die Jugendlichen statt. Während die junge Generation von einem tatkräftigen Mitarbeiterteam aus Iserlohn begleitet wurde, näherten sich die Erwachsenen dem weiten Tagungsthema „Freundschaft“:

Im Hören der Referate von Pfarrer Henning Dobers, dem 1. Vorsitzenden der GGE-Deutschland und am Samstagnachmittag in unterschiedlichen Workshops, die vom Team des Arbeitskreises der GGE-Westfalen verantwortet wurden.

Als ein besonderes Merkmal dieser Tagung empfand eine Mutter, die als neue Teilnehmerin dabei war, das parallel angebotene Kinder- und Jugendprogramm:

 „Es entlastet und schenkt freie Zeit – es ist ein Geschenk der Kinder- und Jugendmitarbeiter an uns Eltern!“

Dankbarkeit empfingen auch die hervorragenden Musiker und Sänger der Band „andtheskywalker“ aus Iserlohn: Sie führten auf einfühlsame, fröhlich-lebendige Art und Weise in die Anbetung.

Eine Teilnehmerin erlebte es so:

Die wundervolle Band schafft eine Atmosphäre, dass ich ganz leicht eintauchen kann in Gottes spürbare Gegenwart!“

 

Ab Freitagabend nahm Henning Dobers die Zuhörerinnen und Zuhörer durch seine ansprechende Art mit, sich über das große Feld „Freundschaft“ – wie aus der Adlerperspektive – einen Überblick zu verschaffen - um dann und wann gezielt zu vertiefen.

Mit der Aussage „Freunde sind jene seltenen Menschen, die fragen wie es dir geht – und dann noch die Antwort abwarten“ eröffnete er den vielschichtigen, bei den Zuhörern vorhandenen Bereich der Freundschaftserfahrungen – solche die wohlgetan oder auch Verletzungen hinterlassen haben.

 

Speziell die männlichen Zuhörer fanden sich in der Aussage wieder, dass es aus gutem Grund nur Begriffe wie „Sandkasten- oder Schulfreund“ gibt, jedoch der Begriff „Arbeitsfreund“ nicht geschaffen wurde. Denn viele Männer pflegen während der herausfordernden Familien- und Berufsphase, also im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, Männerfreundschaften eher weniger.

Wie viel Kraft in einer vertrauensvollen Beziehung liegt, verdeutlichte Henning Dobers durch Aussagen einer Studie die belegt: Ein Großteil der Befragten hat, über intensive und freundschaftliche Beziehungen zu Christen, zum persönlichen Glauben an Jesus Christus gefunden.

Aus biblischen Bezügen wies er darauf hin, dass Jesus drei enge Freunde hatte und in den ausgeschmückten Beschreibungen über Davids und Jonathans herzlich-vertraute Beziehung fällt nicht ein einziges Mal das Wort Freundschaft – sie wird dem Leser jedoch anschaulich verdeutlicht.

Die Ausführungen des Referenten über die Begegnung zwischen Petrus und dem Auferstandenen am See Genezareth zeigten, wie wichtig wiederum die Klärung in belasteten Beziehungen ist.

Im weiteren Verlauf der Tagung wurden Möglichkeiten eröffnet, praktisch und aktiv zu werden:

Persönliche Seelsorgegespräche dienten - unter anderem – dazu, belastende Freundschaftserfahrungen zu benennen und Schritte der Klärung zu gehen.

Während der Segnungszeit am Samstagabend wurde das Angebot der Beichte  - ein in der evangelischen Kirche fast in Vergessenheit geratenes Element - vielfach in Anspruch genommen.

Zum festen Workshop-Angebot der GGE-Herbsttagung gehört Hörendes Gebet. Einer der erstmalig Teilnehmenden beschreibt seine Empfindungen:

„Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich persönlich im Mittelpunkt von Gottes Reden und seiner Zuwendung gestanden. Das berührt mich zutiefst“.

Der Besuch des Workshops:„Glauben im kulturellen Kontext“ bereicherte die Teilnehmenden für ihren Umgang mit Menschen aus anderen Ländern:

Ich kenne jetzt die Unterschiede der drei kulturellen Denkweisen. Jesus möchte ja Menschen aus anderen Kulturen erreichen. Mir fällt es nun leichter, Ihn in meine Beziehungen und Freundschaften zu Flüchtlingen mit hineinzunehmen.“

Durch Tanz- und Malangebote wurde eine weitere Möglichkeit geschaffen, das Gehörte und innerlich Bewegende kreativ auszudrücken.

Der Gottesdienst am Sonntagvormittag bildete dann – mit einer Predigt von Pfarrer Udo Schulte über die Zuneigung Gottes zu uns - das strahlende Finale einer tiefgehenden, bewegenden und fröhlichen Tagung, die ein Teilnehmer, der zum ersten Mal dabei war, mit kurzen Worten im Rückblick so beschrieb:

„Herzliche Aufnahme, generationenübergreifende Gemeinschaft, hoffnungsspendende und geistliche Atmosphäre und eine – auch im geistlichen Sinn - hervorragende Band!“

 

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