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Vertiefungstagung

Zum dritten Mal in Folge gab es unter Leitung von Ehepaar Siekermann eine Vertiefungstagung zum Thema "Impulse für ganzheitliche Heilung" im Bergkloster Bestwig bei Meschede.  Mit 41 Teilnehmern war sie gut besucht.

Es waren intensive Tage, angefüllt mit Anbetung und Lobpreis, täglichem Abendmahl sowie workshops zum Thema: Hörendes Gebet, Einander segnen und salben, Soaking. Die Referate folgten einem Dreischritt: Heilung der Gedanken, Heilung der Gefühle, Heilung des Willens.

Die Teilnehmer äußerten sich sehr dankbar über die gute geistliche Atmosphäre, viele konnten neue Schritte wagen. Das Gruppenbild lässt die positive Auswirkung der Tagung erahnen - man sieht viele fröhliche und entspannte Gesichter.


Frauentag 2017

  Weißt du nicht, wie schön du bist?

Das war das Thema des mittlerweile sechsten Frauentags in der Iserlohner Stadtkirche am 8. April 2017

Wieder war die Kirche voll, viele Frauen hatte sich einladen lassen und genossen den Tag. Mit Gestalttherapeutin Christine Siekermann sprach eine versierte Referentin sehr einfühlsam zum Thema: Was macht äußere und innere Schönheit aus? Was hat das mit mir als Frau zu tun? Worin besteht meine Würde?

Am Nachmittag wurde das Thema auf vielfältige, kreative Weise vertieft. Die Teilnehmerinen hatten die Qual der Wahl zwischen Tanz - Mal - Selbstbewußtseins - und Kosmetikangeboten. Auch weitere vertiefende Referate wurden gehalten. Es gab die Möglichekeit Gebet und Segen zu empfangen oder sich mit einer Seelsorgerin zu besprechen.

Die Band "Herznote" um Barbara Ebbertz führte die Teilnehmerinnen in bewegenden Lobpreis. So gab es zum Schluss manch Träne der Rührung aber auch viele lachende Gesichter.

Als Team des Frauentags waren wir sehr froh und dankbar eine großzügige Kollekte dem Frauenhaus Iserlohn spenden zu können.


Freundinnen - die Kunst gelingender Beziehungen

Nachdem viele Jahre in Folge ein Seminar von Frauen für Frauen in der GGE-Tagungsstätte in Obernkirchen stattgefunden hatte, fand das Seminar im Februar 2017 erstmalig in Westfalen, genauer im Bergkloster Bestwig bei Meschede, statt.

29 Frauen nahmen teil und beschäftigten sich ein Wochenende intensiv mit dem schönen und manchmal auch schweren Thema: "Freundinnen - die  Kunst gelingender Beziehungen". Wie der Untertitel schon erahnen läßt, gelingen Freundschaften mal besser und mal schlechter. Mal bleibt man ein Leben lang befreundet, mal trennen sich die Wege bald wieder. Was bleibt ist oft die Sehnsucht nach Freundschaft und gelingenden Beziehungen. Um ihre Ausgangslage dafür zu verbessern, beschäftigten die Teilnehmerinnen sich eingehend mit den Faktoren, die hilfreich für eine Beziehung sein können und schauten auch selbstkritisch auf ihre eigenen Charaktereigenschaften. Kreative, tänzerische Herangehensweisen, ein Gottesdienst,die gemeinsame Feier des Abendmahls und Segnungen rundeten die gemeinsame Zeit ab. 

Alle waren am Ende des Wochenendes sehr zufrieden und die Teamerinnen sind ermutigt, dieses spezielle Angebot für Frauen in Westfalen weiter auszubauen.


Kongress Pfingsten 21

Vom 30.9.- 3.10.2016 trafen sich ca. 2000  Christen aus ganz Deutschland und aus vier charismatischen Erneuerungsbewegungen in Würzburg zu einem gemeinsamen Kongress. Es war eine große Freude, die Gemeinschaft zwischen konfessionell verschieden geprägten Menschen zu erleben, Alle waren verbunden im Geiste Jesu und hatten die Sehnsucht nach geistlicher Erneuerung ihrer Kirchen und Gemeinden im Herzen.

Mit dabei waren Christen aus der katholischen und evangelischen Kirche, sowie Baptisten und Methodisten. Hervorragende Referenten brachten Tiefgang und Horinzonterweiterung. Es sprachen u.a. Michelle Moran, Leiterin des internationalen CE-Büro in Rom, der Prediger des Papstes Dr. Rainero Cantalamessa, Dr. Johannes Hartl. Mit Volker Kauder war auch ein renomierter deutscher Politiker dabei, der sich für den Schutz verfolgter Christen einsetzt.

Bleibt zu wünschen, dass die ökumenische Einheit an vielen Orten in Deutschland wächst. Aus Westfalen waren ca. 50 Personen angereist. Die ökumenische Verbundenheit, insbesondere zwischen CE und GGE -  wird in Westfalen auch zukünftig gesucht und gestaltet werden.

 
 

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Dritter Gebetstag GGE und CE in Paderborn

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war schon fast wie ein Wiedersehenstreffen alter Freunde – der dritte Gebetstag, zudem die GGE-Westfalen und die CE im Bistum Paderborn gemeinsam eingeladen hatten. Am  3.9.2016 kamen an die 60 Geschwister aus katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden  zu gemeinsamen Lobpreis und Gebet in Paderborn zusammen.

Christiane Nolte (CE) und Silvia Jöhring-Langert (GGE) begrüßten die Gäste im Haus Immaculata und erinnerten noch mal daran, dass man gemeinsam schon einen langen Weg zurück gelegt hat. Hatte man vor drei Jahren beim ersten Gebetstag angefangen, für gegenseitige  Vorurteile zwischen Christen katholischer und evangelischer Tradition zu  sensibilisieren, war beim zweiten Gebetstag mit der Auswahl der Referenten schon eindeutig der Fokus auf eine gemeinsame Vision von geistliche erweckter Kirche – egal welcher Konfession gelegt worden. Nun beim dritten Treffen mündete dieser Weg in die geistliche Vorbereitung gelebter Einheit im Vorfeld der Konferenz „Pfingsten 21“  vom 30.9.bis 3.10.2016 – wo vier charismatische Erneuerungsbewegungen in den verfassten Kirchen zusammen kommen werden.

Wohl wissend, dass geistliche Einheit nicht zu machen ist, sondern ein Geschenk des Heiligen Geistes bleibt, welches erbeten sein will, lag der Schwerpunkt dieses dritten Gebetstags eindeutig im Gebet und der Fürbitte für unser Land, unsere Kirchen und Gemeinden. Als Referent sprach Pfr. Udo Schulte, 1. Vorsitzender der GGE-Westfalen. Er erinnerte in seinem Vortrag:“Jesu Bitte um Einheit als Auftrag und Herausforderung in unserem ökumenischen Miteinander“ an Jesu Gebet in Gethsemane, wo Jesus für uns, seine Nachfolger, um Einheit betete. Dieser Umstand sollte uns Mut machen – Jesus glaubt an uns und betet für uns. Udo Schulte stellte heraus, dass gelebte Einheit auch immer eine Herausforderung darstellt, weil die fremde Konfession mit ihren Traditionen und Gebräuchen meine Gewohnheiten in Frage stellt. Im besten Falle vergewissert diese Infragestellung aber auch meine Haltung, schafft Bewusstsein für die eigenen Wurzeln. Der Austausch bleibt allemal eine Bereicherung für alle: Ich entdecke im anderen auch meine eigenen Stärken und Schwächen und wachse daran.

Die Teilnehmer gaben durchweg positive Rückmeldungen zum Tag, hier eine Stimme für viele:

„Ich fand die Gegenwart Gottes  war ganz intensiv spürbar. Das hat mir gut getan. Der Austausch und das Gespräch mit den Menschen, die ich hier getroffen haben, hat mich auf erbaut.“


Den Garten meiner Seele schützen

3. - 6. März 2016 Frauenwochenende: „Den Garten meiner Seele schützen – Nein sagen ohne Schuldgefühle.“

Wir blicken zurück auf ein sehr erfülltes und vollausgebuchtes Wochenende von Frauen für Frauen in der Tagungsstätte der GGE.
Es ging um den Schutz eigener Grenzen oder anders gefragt:  Haben wir überhaupt eine Berechtigung unseren inneren Garten zu schützen? Viele Frauen haben den Anspruch verinnerlicht:“Du sollst deinen Nächsten lieben statt dich selbst, nicht wie dich selbst.“
Und ist unser innerer Garten überhaupt schützenswert? Wie ist das mit dem Bewusstsein unserer Würde – unserer Würde als Kinder des großen Königs?
Was für eine gute Idee von Rita, dass jede zu Beginn eine schöne Rose geschenkt bekam, als Zeichen der Wertschätzung!
Als Referentin war mir wichtig, dass wir zwischen den Vorträgen auch praktische Übungen machten. Wie sagt man zum Beispiel ein klares:“Nein!“ und wenn man es gesagt hat, wie fühlt es sich an?

Immer wieder sind  wir begeistert, wie sehr das Thema sich vertieft, wenn Christine nachmittags das Angebot macht, den eigenen inneren Garten zu malen, sich ihn innerlich vorzustellen: Wie sieht mein Garten aus? Hat er einen Zaun? Hat er auch Tore, um das Gute reinzulassen? Ist Jesus da irgendwo?

Nach so einem intensiven Tag tat es gut, abends ein wenig mit Farben zu spielen. „Von grau zu bunt“ war das Motto, das uns in der Vorbereitung wichtig geworden war. Bunte Tücher verhalfen uns zu einem fröhlichen und wirklich beschwingten Lobpreis.

Viele Frauen haben gerne am nächsten Morgen Gebet angenommen für die Dinge, die ihnen klar geworden waren.
Wie beeindruckend das Seminar war, sieht man auch daran, dass heftiger Protest aufkam, als Silvia die Feed Back Runde nach 4/5 Beiträgen schloss und zum Gruppenfoto überleitete. So haben wir nach dem Foto noch eine 2. Zeugnisrunde gemacht- zum Lobe des Herrn….

Das Team plant ein weiteres Wochenende " Von Frauen für Frauen" vom 24.-26.2.2017 im Bergkloster Bestwig bei Meschede (Sauerland)

 


Herbsttagung 2015

"Inspiriert leben - Schritt halten mit dem Heiligen Geist"

Auch dieses Jahr begaben sich Teilnehmende aller Altersschichten auf Spurensuche nach dem, was der Heilige Geist in ihrem Leben und nicht zuletzt in ihren Gemeinden bewirken kann.

Mit 150 Teilnehmern aus ganz Westfalen war die Tagung mal wieder ausgebucht – eine fortlaufende Erfolgsgeschichte. Es nahmen auch viele Familien mit kleinen Kindern teil. Für 29 Kinder war das Kinderprogramm ein ganz wesentlicher Bestandteil des Wochenendes und 12 Jugendliche und etliche junge Erwachsene prägten diesmal das Bild der Tagung, sie wird „jünger“, die nächste Generation wächst nach.

Wie der Titel schon erahnen lässt, lag der Fokus diesmal darauf, wie wir selbst auf das, was der Heilige Geist jederzeit zu tun bereit ist, reagieren. So betonte Pfr. Swen Schönheit, Referent der Tagung, dass unsere eigentlichen Ziele keinesfalls unsere eigenen Visionen sein sollten, sondern immer Gott Selbst. Und dass für unsere eigene Inspiration Hingabe und eine Disziplin der Stille und des Hörens, Grundvoraussetzungen sind. Im Workshop am Samstagnachmittag sprach Schönheit über das Thema: „Geistlich leiten lernen“.

Hier ein paar Schlaglichter: Aus der Inspiration durch den Heiligen Geist folgt die Vision, aus der Vision die Mission (Auftrag) und aus der Mission die Aktion. Die Frage, die sich dann anschließt und auch in Gemeinden kritisch betrachtet werden sollte lautet: Dienen unserer Aktionen eigentlich dem Erreichen unserer Vision? Zu viele Gemeinden, so Schönheit belassen es bei Aktionen, die um der Aktion willen gemacht werden.

In weiteren Workshops – kreativ mit Pinsel und Farbe oder tänzerisch, in Gesprächen, in Seelsorge und Beichtmöglichkeit, in Segnungen und Lobpreis, am ganzen Wochenende konnte das Gehörte praktisch umgesetzt werden. Auch Eltern konnten sich Zeit mit Gott nehmen, da ein gleichzeitiges Kinder- und Jugendproramm kompetent gestaltet wurde und man meinte, Gottes Gegenwart ständig in allen Räumen und Begegnungen spüren zu können. Nicht zuletzt gaben auch die abendlichen Ausklänge – zum Teil verbunden mit dem schon obligatorischen Glas Rotwein -  Möglichkeit zum Reden, Lachen und Feiern.

Viele hatten ihren Frust, ihre Resignation oder auch ihre gespannte Erwartung aus ihren Heimatgemeinden mitgebracht. Mit nach Hause genommen haben sie die Erkenntnis: Kirche: Das sind wir und die kleinste Zelle der Gemeinde bin zunächst einmal ich – zusammen mit ein oder zwei anderen.  Und so waren Gottesdienst und Abendmahl am Ende der Tagung gleichzeitig Versöhnung und Beauftragung zu einem inspirierten Leben. Neben der guten geistlichen Lehre – die an sich schon glaubensstärkend und aufbauend wirkt - war auf der Tagung auch Zeit und Raum für persönliche Durchbrüche, wieder hin zu einer intensiven Begegnung mit Gott. Die geistlich dichte und gesegnete Lobpreiszeit war dabei sehr hilfreich.

Der Vortrag von Sonntagmorgen kann hier herunter geladen werden.


Gemeinsame Tagung GGE und CE: Leiterbausteine

„Die Person des Leiters – Ausgerüstet zum Dienst.“

Vom 11.-13.9.15 fand diese Fortbildung für ehrenamtlich Leitende statt, zum ersten Mal als gemeinsame Veranstaltung von GGE und CE, verantwortet von Diakon Christof Hemberger (CE) und Diakonin Silvia Jöhring-Langert (GGE).

Von den 14 Teilnehmern waren 8 katholisch, 4 ev. Landeskirchlich und 2 freikirchlich. Alle Teilnehmer betonten, dass für sie der ökumenische Aspekt – neben den Themen - bei ihrer Entscheidung zur Teilnahme sehr wesentlich war. Die Gemeinschaft über die Konfessionen hinweg erwies sich auch als besonders inspirierend und segensreich. Die Themen waren sehr vielfältig und praxisnah: Die Persönlichkeit des Leiters, die eigene Gottesbeziehung, eigene Gaben, Stärken und Schwächen, Stufen menschlicher Reife und vieles mehr. Neben dem theoretischen Input gab es auch viel Lobpreis, Zeiten für persönliche Stille und einen Segnungsabend in der wunderschönen Kapelle des Hauses.   


Impulstag mit Pater Ernst Sievers

Am 17. Oktober waren wir mit einigen Mitarbeitenden in der Petri-Gemeinde in Bielefeld zum Impulstag der GGE Westfalen. Dort referierte der zur katholischen charismatischen Erneuerung gehörende Pater Ernst Sievers aus Köln über das Thema „Erfahrungen mit dem Heiligen Geist im ökumenischen Kontext“.

Pater Sievers verdeutlichte, dass Jesus am Kreuz nicht nur für unsere Erlösung gestorben ist, sondern auch den Heiligen Geist mit seinem Tod an uns weitergegeben hat: „... sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab seinen Geist.“ (Joh. 19,30). Sichtbar wurde dieses insbesondere, als einer der Soldaten ihn mit der Lanze in die Seite stieß und Blut und Wasser herauskamen. -Dies nimmt Bezug auf Joh. 7,38 f.: „Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben;“.

Pater Sievers nennt dieses Geschehen am Kreuz das „Ursprungspfingsten“.

So rückte durch dieses Referat wieder neu die Tatsache in unser Blickfeld, wie wichtig der Heilige Geist in unserem Leben und in unseren Gemeinden ist.

Pater Sievers sagte dazu am Schluss seines Referates: „Ich glaube sagen zu dürfen, nur eine Geist-erfüllte Kirche ist die Kirche, die Jesus gewollt hat. Nur eine mit Liebe erfüllte Kirche hat eine Zukunft. Nur eine solche zieht die Menschen an.“

Aber nicht nur das Referat, auch die junge Lobpreisband aus der gastgebenden Gemeinde und der Segnungsgottesdienst am Ende machten diesen Tag  für viele der 80 Teilnehmer zu einer starken und ermutigenden Erfahrung.


2. Gebetstag GGE und CE in Paderborn

Am 29.August 2015 versammelten sich 85 engagierte - katholisch, evangelisch landeskirchlich und freikirchlich geprägte -  Menschen in Paderborn.  Alle einte  die Sehnsucht nach geistlicher Erneuerung unserer Kirchen und der Wunsch, dass konfessionelle Schranken zu Gunsten der Vision von dem einen Reich Gottes niedergelegt werden. Eingeladen hatten die  Ehepaare Silvia Jöhring-Langert und Björn Langert (GGE) und Christiane und Werner Nolte (CE).

Der Tag war als Tag der Begegnung und des Gebets konzipiert, so gab es ausführliche Gebets-und Lobpreiszeiten sowie viel Zeit für Gespräch in Kleingruppen. Es sollte darüber hinaus aber auch um eine Bestandsaufnahme und Visionsvermittlung gehen. So sprachen die eingeladenen Referenten  über ihre Wahrnehmung der kirchlichen Wirklichkeit heute und über ihre Vision des Reiches Gottes. Für die GGE  ihr 1. Vorsitzender Pfr. Henning Dobers, für die CE Pfarrer Peter Meyer.

In einem fachlich fundierten Vortrag schilderte Dobers anschaulich, in welchem Umfeld Kirche heutzutage existiert, einige Stichworte: Globalisierung, Individualisierung, Urbanisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel. Über die interne Entwicklung der ev. Kirche führte er aus: von 1960 bis heute ist die  ev. Kirche durch eine Identitätskrise in den 60-zigern ( 68- ziger Revolution), eine Relevanzkrise in den 80-zigern ( Entwicklung zur Bedeutungslosigkeit) und eine Strukturkrise in den 90-zigern ( massenhafte Austritte) gegangen, hin  zu einer sich abzeichnenden Ressourcenkrise ( Geld aber kein Personal) in diesen Tagen. Seine Vision: Die Kirche muss durch den Jordan gehen, wie einst das Volk Israel bei der Einnahme des gelobten Landes.

Pfr. Peter Meyer erinnerte in seinem Vortrag an die Ursprünge der ersten christlichen Gemeinden und hob hervor, dass die ersten Christusgläubigen Menschen Juden waren. Bedauerlicherweise folgte im 4. Jahrhundert durch die kaiserliche Anerkennung des Christentums eine Dominanz der Heidenchristen, welche die Judenchristen ausstießen aus der Glaubensgemeinschaft. Insofern -  so Meyer -  ist die erste Spaltung der Christenheit die Spaltung zwischen messianischen Juden und Christen aus anderen Völkern. Hier muss deshalb auch die Heilung ansetzen, wenn wir die Einheit des Leibes Christi suchen. Seine Vision der Kirche von morgen: Hauskreisgruppen treffen sich zum gemeinsamen Gebet und Bibellesen, die Parochie als Flächendeckendes Element hat ausgedient.

Alle Teilnehmer wurden zum  Gebetskongress „Pfingsten 21“ eingeladen, er findet vom 30.9. – 3.10.2016  in Würzburg statt.


Frauenwochenende in Obernkirchen

Anknüpfend an das Seminar vom letzten Jahr: „ Den Garten meiner Seele pflegen“, haben  wir uns nun mit den Grenzen unseres Gartens  beschäftigt.Mit 20 Teilnehmerinnen war das Haus voll belegt, manche Frauen hatten das vorherige Seminar besucht, die meisten aber nicht. Aber das war auch nicht zwingend erforderlich. Unter dem Thema: "Den Garten meiner Seele schützen", beschäftigten uns folgende Leitfragen:

Wofür sind wir verantwortlich, wofür nicht? Wie können wir in Freiheit „Ja“ und ohne Schuldgefühle „Nein“ sagen? Ulrike Sprenger referierte die Inhalte, Christine Siekermann und Dagmar Kipp boten Wahrnehmungsübungen und kreative Elemente an, die halfen, dass die Teilnehmerinnen ein Gefühl für ihre eigenen Grenzen bekamen. Zeiten der Stille, Gebet, Seelsorge und gemeinsamer Lobpreis führten die Teilnehmerinnen in die Gegenwart Gottes und halfen, sich selbst  im Lichte Gottes zu sehen. Ein rundum erfüllendes Wochenende von dem alle zufrieden nach hause fuhren.


Frauentag 2015

Am 14. März 2015 fand der vierte GGE-Frauentag statt, mit 160 Frauen war der Tag wieder sehr gut besucht. Als Referentin sprach Tamara Hinz zum Thema:“Da müsste sich dringend etwas ändern  - Veränderungsprozesse im Leben gut gestalten“.

Die Iserlohner Lobpreisband:“Herznote“ um Barbara   Ebbertz bereicherte den Tag durch ihre Musik.

Am Nachmittag wurde in 6 verschiedenen workshops das Thema vertieft. Dabei gab es  sehr kreative Angebote wie: Tanz und Bewegung, Lobpreismalerei , Gestalten mit Textilien und kreatives Beten. Ein Vortrag zum Thema:“Nein sagen ohne Schuldgefühle“  führte Aspekte des Tagesthemas weiter aus.Die Referentin vertiefte ebenfalls in einem workshop am Nachmittag das Thema, währenddessen konnten Frauen für sich  Gebet und Segnung in Anspruch nehmen.Alles in Allem war es wieder ein sehr gelungener Tag, es ist eine große Freude mit so vielen Frauen im Glauben unterwegs zu sein.

Wir danken der Versöhnungskirchengemeinde  für alle Unterstützung und freuen uns schon auf den nächsten Frauentag am 16.4.2016.


Israel Studienreise 2014

Unter der Leitung von Pfr.i.R. Dietrich Sprenger und seiner Frau Ulrike machten sich 20 Personen vom 7.-18.10.2014 auf zu einer Reise  durch Israel. Es war eine Studien - und eine Pilgerreise, weil auch viel zu Fuß gelaufen wurde, wo immer es möglich war. Dadurch konnte das Land intensiver erlebt werden, insbesondere an den Stellen, an denen Jesus auch gewirkt hatte. So stand u.a. der See Genezareth, die Wüste beim Wadi Kelt, Bethlehem mit den Hirtenfeldern und Jerusalem auf dem Reiseplan.


Gebetstag GGE und CE

Siehe, wie fein und wie lieblich ist, wenn Geschwister in Einheit beisammen  sind …

Diesen Liedvers kann man getrost über den ersten „ Tag der Begegnung und des Gebets“   - initiiert von der CE im Erzbistum Paderborn und der GGE- Westfalen stellen. Er fand am 27.9.2014 in Paderborn statt, im Exerzitienhaus der „Schwestern der christlichen Liebe“.

Die Ehepaare Björn und Silvia  Langert ( GGE) und Werner und Christiane Nolte ( CE) hatten zu diesem Tag eingeladen, mit dem Wunsch, bewusst Christen unterschiedlicher Konfession zusammen zu führen, um so die Einheit im Geiste Christi zu erleben. Es kamen 55 Menschen  und es war ermutigend zu erleben, dass hier Christen zusammen kamen, die die übliche Abgrenzung zu anderen Konfessionen schon längst hinter sich gelassen haben und mehr noch, oftmals als Grenzgänger  zwischen den verschiedenen Konfessionen leben.

Rückmeldung  einer Teilnehmerin:

"Als ich das Jahresprogramm der GGE durchblätterte, fiel mir direkt dieser Termin des „Tages der Begegnung“ ins Auge. Ein Treffen zwischen katholischen und evangelischen „Charismaten“ wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Stichworte wie „gemeinsamer Lobpreis“ und „gemeinsames Gebet“ lösten sofortige Vorfreude in mir aus. Und dieses Gefühl bestätigte sich dann auch am 27.9. Ich durfte viele wunderbare Menschen kennen lernen und einige tolle Stunden (auch in der Tiefe) mit ihnen erleben. Wir beteten für- und miteinander und stellten Jesus im Lobpreis in unsere Mitte. Ein sehr bewegender Tag, bei dem wieder einmal klar wurde, dass wir in der heutigen gebrochenen Welt aufeinander zugehen und miteinander an einem Strang ziehen müssen. Nicht nur katholische und evangelische Gläubige, sondern alle Christen, denn wir sind eins in Jesus!"


Herbsttagung 2014

Die Tagung mit Andreas Keller ( Winterthur /Schweiz) war ein voller Erfolg. Mit faßt 150 Teilnehmern - im Alter von 2 - 80 Jahrren  war sie komplett ausgebucht.

Ausgehen von der Exoduserfahrung des Volkes Israel refererierte Keller  über Gottes Absichten mit uns in der Wüste. Dabei kam er zu erstaunlich positiven Aussagen: Unser Gott ist fürsorglich zu uns und will sich selbst und seine Absichten offenbaren.  Was das im einzelnen heißt und wie wir uns diese Sicht der Dinge aneignen können, davon handelte das ganze Wochenende. Im Abschlussgottesdienst am Sonntag morgen wurden viel ermutigende Zeugnisse gegeben, was die Teilnehmer für sich erlebt und erfahren hatten.

 


Vertiefungsseminar:

dsc07851„Krisenfest werden…“

 Vertiefungstagung mit Ehepaar Schmidt in Obernkirchen vom 24.-26.8.12

Wo stehe ich im Glauben und wie bin ich dahin gekommen?

Diese Einladung zur Rückbesinnung und persönlichen Standortbestimmung könnte man als die Kernfrage betrachten, die sich jeder Teilnehmer des Vertiefungsseminars stellen konnte.

Und weiter: Wie bin ich mal im Glauben gestartet: enthusiastisch, idealistisch  oder auch ganz anders? Welche Enttäuschungen oder Rückschläge musste ich auf meinem Weg verkraften, und habe ich diese verarbeitet oder hänge ich noch an altem fest? Trage ich Desillusionierung oder Verbitterung in mir?

Und was spricht Jesus in meine Situation hinein?

Ursula und Manfred Schmidt verstanden es vorzüglich, die biologische  Lebenskurve eines Menschen mit der geistlichen Entwicklungskurve zu verbinden und anhand dessen viele Erkenntnisse über gelungene  - oder auch nicht gelungene - Wachstums-und Reifungsstufen zu vermitteln.

 

 


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Frauentag GGE

Nach der Mittagspause, die erfreulich viel Zeit und Anlass für Begegnungen und Gespräche bot, luden sehr unterschiedliche Workshops zur Teilnahme ein – Die Teilnehmerinnen konnten wählen zwischen kreativen, entspannenden und herausfordernden Angeboten: Während die einen beim Soaking entspannt in der Gegenwart auftanken konnten, erprobten sich die anderen bei Theater und Bewegung, beim intuitiven Malen und kreativen Schreiben. Dabei waren nicht wenige erstaunt, welche z.T. noch verborgenen Gaben in ihnen ruhen. So wunderte sich eine Teilnehmerin der Schreibwerkstatt: „Das kann man ja können!“ Dieses Statement scheint repräsentativ für diejenigen zu sein, die sich bei der Auswahl ihres Workshops zu einem großen Teil auf Neuland begeben hatten.

 

 


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Den Garten meiner Seele pflegen

Wir sollten nicht lange überlegen, sondern alles auf zwei Bögen in je einen Kreis mit Segmenten einschreiben…. Erst stutzt man und dann „fließt“ es. Anschließende Darlegungen von Christine führten uns  behutsam zu unseren inneren Bildern, in denen Jesus einen zentralen Platz einnahm. Uns wurde Mut gemacht, die inneren Bilder hochkommen zu lassen und sich darin umzuschauen und niederzulassen.  Wie verschieden diese Bilder waren, zeigten u. a. die Gemälde, die am Samstagnachmittag in zwei Malgruppen entstanden und in der Runde ausgelegt wurden. Mein persönliches „Gartenbild“ war ganz anders: Auf einem Hügel saß Jesus auf einer Bank mit ausgebreiteten Armen, links daneben ein Baum. Er hatte ein helles langes Kleid an und schaute den Hang hinunter auf einen See. Er sah mich nicht an, so dass ich Zeit hatte, mich zu entscheiden.  Mein Wunsch war, mich rechts neben ihn zu setzen. In der Runde habe ich gesagt, dass ich auf dem Wege bin, mich bei ihm niederzulassen.

 

 


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Augestattet und ausgesandt

Als GGE in Westfalen wollen wir darum  den Zusammenhang deutlich machen, dass Gottes Geist das Leben des Einzelnen und der Gemeinden und die Gesellschaft durchdringen will. Wir brauchen lebendige, begeisternde Gottesdienste, aber wir brauchen genauso Menschen,  die aus  seinem Geist  leben und so unsere Welt verändern. Nicht aus gutem Willen, moralischem Engagement und  Anstrengung  heraus, sondern in seiner Liebe und Kraft. Der Geist Gottes stattet nicht nur zu Pfingsten die Nachfolger Jesu  mit einer neuen Sprache und Mut aus, um sein Wort zu verkündigen, sondern immer wieder neu.

Darum sollen unsere Tagungen Menschen zu  einem Leben aus Gottes Geist ermutigen. In den letzten beiden Jahren hat uns Gott  gezeigt, dass wir unseren Dienst stärker so verstehen, dass wir uns senden lassen wollen: Wir wollen nicht nur Menschen zu Tagungen und  Freizeiten einladen, sondern  auch selbst zu ihnen gehen.

 

 


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Es ist der Geist, der lebendig macht

Vertiefungstagung der GGE mit Pater Ernst Sievers

„Es ist der Geist, der lebendig macht.“  (Joh.6,63)

27 Teilnehmer – evangelisch, katholisch und freikirchlich -  trafen sich  vom 23. – 25.6.2011 in der GGE-Tagungsstätte  in Obernkirchen. Nach der Vorstellungsrunde war deutlich, dass sich jeder mit der Person des Heiligen Geistes auseinandersetzen wollte. Zum Referenten: 

Ernst Sievers (73) ist ein  katholischer Pater  mit einem lebendigen, jugendlichen Geist, der bewusst keiner Gemeinde angehört. Er ist Mitglied bei der Gesellschaft der Afrikamissionare und hat viele Jahre in Ghana und Uganda gelebt. Dort hat er am liebsten mit Laien gearbeitet und mit ihnen Gemeinschaften gegründet. Er hat die wunderbare Gabe den Heiligen Geist zu erklären  und ihn freizusetzen, sodass viele davon profitieren können.

Als Pater Ernst Sievers sich am ersten Abend mit einigen entscheidenden Punkten seiner Lebensgeschichte vorstellte, war spürbar, Gott ist großartig und gnädig und ohne den Heiligen Geist geht praktisch nichts. Nach vielen Jahren der Sehnsucht nach Frieden, Liebe, Geborgenheit und der Erkenntnis, dass die heutige Gestalt der Kirche sehr weit von der der Apostelgeschichte entfernt ist, erlebte Pater Sievers 1973 seine Geisttaufe mit dem Auftrag: „Ich möchte, dass du bis zum Ende deines Lebens dafür sorgst, dass so viele Menschen wie möglich den Heiligen Geist erfahren!“

Dieser Auftrag führte ihn nun auch zu uns.

 

 


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Starten statt warten

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Starten statt warten -  wie sie aufhören, sich selbst im Weg zu stehen

Zu diesem herausfordernden Thema fand vom 1. - 3. März 2013 ein Wochenende von Frauen für Frauen in der GGE-Tagungsstätte Obernkirchen statt.

20 Frauen hatten sich einladen lassen, Referentin Dorothea Gersdorf führte kompetent in das Thema ein. Der folgende persönliche Bericht einer Teilnehmerin gibt einen spannenden Einblick:

Durchstarten für Frauen – warum habe ich mich eigentlich angemeldet?

Naja, es klang so verheißungsvoll. Ich will ja auch endlich durchstarten. Wirklich! Und habe das Gefühl, ich darf nie. Querelen um einen „Posten“ in der Gemeinde gehen für mich negativ aus, dem Kollegen in meinem Alter wurde eben für die Einnahme seiner Funktionsstelle gratuliert – ich will auch! Und scharre mit den Hufen. Dabei wälze ich gleichzeitig die Frage: was will eigentlich Gott von mir? Hat er bestimmte Aufgaben für mich, die ich erledigen soll? Oder will er nicht, dass ich bestimmte Aufgaben übernehme? Oder ist es ihm einfach egal?


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